Mittwochs mag ich … {Bücher für Nähanfänger, die fast schon Bilderbücher sind}

In diesem Blog geht es ums Nähen. Ich weiß, das ist nichts Neues für euch. Und dass ich euch am liebsten alle bekehren möchte, das Nähen anzufangen, wisst ihr ja auch. Dass ihr euch trauen sollt, weil es gar nicht so schwer ist. Nicht rumdrucksen und Ausreden suchen. Einfach loslegen.

Das dachten sich auch der GU-Verlag und Andrea von Jolijou - einem bezaubernden Blog, den ich schon seit vielen Jahren verfolge. Die beiden haben sich zusammen getan und heraus kam ein Buch, das ganz toll illustriert ist und die wichtigsten Nähbasics mit so vielen Bildern erklärt, dass kaum eine Fragen offen bleibt.

 

Wer nach dem ersten Durchblättern gerne gleich anfangen möchte zu nähen, kann sich direkt eins der vielen Projekte aussuchen, sich das Schnittmuster per App herunterladen und starten. Das Buch sollte direkt neben der Nähmaschine liegen, um schnell nachschlagen zu können. Wen die Bilder dennoch nicht reichen sollten, kann man sich bequem per App die passenden Video-Anleitungen ansehen. Was sagt ihr nun?! So ein Buch muss man doch haben…

Buchvorstellung Nähen

 

Vielen Dank an den GU-Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Plauderei aus dem Nähkästchen – Teil 4 {mit Pamela von Enemenemeins}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden. 

Plauderei-Titel

 

Kommt, setzt euch zu uns. Pamela von Enemenemeins und ich haben es uns gerade mit einem Käffchen gemütlich gemacht und sie erzählt mir von ihren Nähanfängen und ihren Stoffdesigns bei Lillestoff. Wer für Jungs näht, weiß, wie schwer es ist schöne Stoffe dafür zu finden. Dank Pamela gibt es mittlerweile ganz schön viele Druck-Shirts im Kleiderschrank des kleinen Mannes. Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei, da gibt´s jede Menge Inspiration. Nicht nur für Jungsmütter.

EnemenemeinsBlog

 

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Bei mir hat die Nähliebe angefangen wie bei tausenden anderen Müttern: Mit dem ersten Kind habe ich mich beruflich zurückgenommen, aber schon bald das Bedürfnis gehabt etwas Produktives neben Kind und Haushalt zu machen. Zudem findet ja ein großer Teil meiner Arbeit als Designerin am Schreibtisch statt. Da ist man einfach froh mal etwas mit den Händen zu machen, ein abgeschlossenes Projekt, dass man dann später ganz stolz herumzeigen kann. Genäht habe ich eigentlich bis dahin seit der Schulzeit nicht mehr, aber in dieser Phase hat es mich gewaltig in den Fingern gejuckt und ich hab mir eine Nähmaschine ausgeliehen. Ein Blog zu schreiben war dann einfach irgendwann naheliegend, da ich schon immer sehr internetaffin war und mich dieses Medium einfach fasziniert.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Die Maschine die ich mir damals geliehen habe, war von meiner Mutter – ein ganz einfaches Modell mit jeder Menge Zicken. Hergestellt war sie unter dem Label eines schon nicht mehr existierenden Versandhandels – eine gute alte Quelle »Privileg« Maschine. Heute besteht mein »Maschinenpark« aus einer Pfaff ambition 1.0, einer Pfaff hobbylock 2.0 und einer Janome CoverPro 1000 CPX. Klassische Nähmaschine und Overlock halte ich für absolut unverzichtbar und möchte sie nicht missen. Mit der Coverlock bin ich immer noch ein wenig auf Kriegsfuß. Aber wie das so mit den langen Lieben ist – manchmal muss man sich erst mal zusammenraufen.

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?

Oh, eine schwere Frage. Ich bin eigentlich immer absolut verliebt in das aktuelle Teil das unter meiner Maschine liegt. Derzeit zum Beispiel ein Wickelkleid für eine gute Freundin. Eines meiner liebsten Stücke war aber kürzlich ein Body und eine Hose für den Sohn einer Freundin. Natürlich hab ich es da gut, denn ich darf ja die Stücke mit den von mir gestalteten Stoffen, die Lillestoff produzieren lässt, nähen. Das ist schon echt eine ganz besondere Freude für mich.

1retro_fish_n_ships_enemenemeins_lillestoff_gots_kinder_na_hen_sewing_knit

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Eindeutig einen Mantel. Ich hab schon diverse Bildchen in meiner Pinterest Galerie gesammelt. Mir schwebt da ein senfgelber Mantel mit tailliertem Schnitt vor! Mal gucken wann ich mich da dran wage!

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Scharfe Scheren! Ohne gute Scheren macht das Nähen nur halb so viel Spaß.

Ganz lieben Dank, Pamela, für das nette Interview!!

Genäht – {das nächste E-Book wird ein Sweatpulli}

Alles begann in einem bekannten, schwedischen Bekleidungsgeschäft als das Töchterchen zielstrebig auf jeden Sweatpulli zuging, der im Laden zu finden war. “Mama, so einen möchte ich haben. Der ist so kuschelig…. Oder so einen. Mit so einer Tasche…. Mama, Kapuzen finde ich ja auch super.” Ich konnte die Pullover einfach nicht kaufen. Schon lange wollte ich einen Pulloverschnitt erstellen, aber so richtig habe ich mich bisher nicht ran getraut. Doch dieser Tag war mein Startschuss.

Sweatpulli New York - 1

Sweatpulli New York - 2

Sweatpulli New York - 4

Am gleichen Abend habe ich mich mit Zettel und Stift hingesetzt und Ideen gezeichnet. Es sollte wieder ein Anfänger-Schnitt werden. Ich erinnerte mich, dass ich damals, in den Anfängen meiner Nähzeit, unheimlichen Respekt vor dem Annähen der Ärmel hatte. Den Ärmel an meinem ersten Shirt habe ich etwa 10 Mal angenäht und wieder aufgetrennt, weil ich mit den Rundungen der Armkugel nicht zurecht kam.

Sweatpulli New York - 7

Sweatpulli New York - 8

Sweatpulli New York - 3

Der Tred der Überschrittenen Schulter, der gerade überall zu finden ist, kommt da gerade recht. Außerdem finde ich Tunnelzüge toll. Warum nicht mal eine Kordel, statt eines Bündchens am Saum anbringen. Kapuze muss natürlich auch noch sein. Die Prototypen jedoch sind noch Kapuzenlos. Dafür mit applizierten Buchstaben. Damit die Kids auch nicht vergessen, wie sie heißen.

Sweatpulli New York - 6



Sweatpulli New York - 5

 

Stoffe: Hamburger Liebe und Enemenemeins

Schnitt Rock: Bahnenrock Riga, Schnitt Pulli: Sweatpulli NEW YORK (bald im Shop), Schnitt Mütze: Freebook OSLO

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Plauderei aus dem Nähkästchen – Teil 3 {mit Sandra von Lila-Lotta}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden. 

Plauderei-Titel

Kennt ihr Carlitos? Der kleine Zwerg aus Sandras Feder, der gerade das Netz erobert? Obwohl Sandra von Lila-Lotta gerade alle Hände voll zu tun hat euch ihre neuen Stoffe zu zeigen, hat sie sich ein paar Minuten frei geschaufelt um für euch die 5 Fragen zu beantworten. Sandras Blog war einer der ersten in meiner Blogroll. Ihre genähten Kreationen und die Bilder die sie macht, sind einfach eine Augenweide. Bei soviel Zeichentalent und diesem Gefühl für Details und Farben MUSSTE sie einfach Stoffdesignerin werden.

Lila-Lotta

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Nach der Geburt unserer Tochter Leni, die im Übrigen durch ihr Modeln auf meinem Blog mittlerweile über eine große Fangemeinde verfügt, bin ich zum Nähen gekommen. Um meine Mutter, die auch Hobby-Schneiderin ist, im Bergischen Land wohnt und somit fast 200 km von uns entfernt lebt, an meinen Fortschritten und Kreationen teilhaben zu lassen, habe ich eine Plattform im Internet gesucht. So bin ich letztendlich auf die Bloggerwelt aufmerksam geworden. So entstand auch das Label „Lila-Lotta“
Wie eben schon gesagt, zunächst einfach als Medium, um meine Mutter über unseren Alltag und meine Entwürfe und „Prototypen“ auf dem Laufenden zu halten.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Meine ersten Versuche habe ich mit einer uralten gusseisernen Nähmaschine von meiner Mutter gemacht. Das war ein echtes Erlebnis, nur reichte mir so eine zum größten Teil mechanische Maschine nicht lange aus, was auch meinem Mann kurz vor Weihnachten aufgefallen ist, und schenkte er mir dann eine Pfaff Expression. Diese Maschine kann ich wirklich jedem Anfänger empfehlen, denn diese Maschine musste einiges über sich ergehen lassen, denn als Anfänger passieren schon viele kleine Fehler bei der Bedienung.
Danach habe ich meine Pfaff Expression in eine Kombimaschine von Pfaff getauscht, mit der ich auch viele tolle Stickmotive, unteranderem auch meine entworfenen Muster, sticken konnte. Heute stehen zwei sehr anspruchsvolle Näh- und Stickmaschinen in meinem Arbeitszimmer. Eine Brother Innov-is 1e und eine Janome 8200 QC. Außerdem noch eine  Baby Lock eclipse dx, mit der ich absolut zufrieden bin.

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?

Natürlich auf die erste Bluse für meine Tochter Leni ! Ich könnte heute noch lachen ! Da ich zu der Zeit überhaupt keinen Plan hatte, wie man überhaupt näht und ich mich wagemutig an einen Schnitt aus der Burda wagte, und wirklich kein Wort aus der Anleitung verstanden hatte, habe ich einfach meine Schnittteile mit Stecknadeln befestigt. So,dass ich ungefähr erahnen konnte, wie was wo zusammengenäht werden musste. Es waren so gefühlte 200 Stecknadeln, und das Ergebnis für so viel Unwissen war gar nicht so schlecht ! Nur sehr zeitintensiv und nicht wirklich meisterhaft !

lila-lotta-nähergebnis

Zum Glück bin ich damals auf sehr kreative Nähblogs und auf extrem hohes Expertenwissen gestoßen, das war für mich geradezu eine Offenbarung!  Diese für mich damals noch fremden Ebooks, die die Damen anboten, enthielten viele selbsterklärende Anleitungen, die Bild für Bild jedem Anfänger vieles erklärten. Heute schreibe ich sogar mein erstes Ebook! Für eine Carlitos-Puppe, das Ebook wird schon bald bei farbenmix erscheinen.

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Eine Tagesdecke ! Das wird sicherlich eine große Herausforderung und ich hoffe, dass ich nach Weihnachten 2014 etwas Zeit habe und das Mammut-Projekt starten kann..
Sicherlich werde ich darüber auf meinem Lila-Lotta Blog berichten ;)

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Da gibt es einige hilfreiche Utensilien ! Stylefix von Farbenmix, ich bekomme schon Panik, wenn ich die letzte Rolle anbreche und noch nicht nachbestellt habe. Meine Pinzettenschere möchte ich auch nicht missen, denn sie eignet sich hervorragend für das Entfernen von kleinen Fäden, die beim Sticken stehen bleiben. Ein Kreideroller ist auch total praktisch ! Und was in jeder Nähstube nicht fehlen darf, ist eine gute und scharfe Schneiderschere ! Die ausschließlich nur für Stoffe genutzt werden sollte !
Ganz lieben Dank, Sandra, für das nette Interview!!

Anstupser für Nähanfänger… {15 % auf E-Books und Schnittmuster}

Nein, das glaube ich nicht. Es gibt wirklich Leute, die sich noch immer nicht trauen zu nähen? Die sich vor dem Kauf eines E-Books scheuen, obwohl sie so gerne mal nähen möchten?

Ihr Lieben, ran an die Nähmaschine. Es ist nicht so schwer. Jeder Schritt ist bebildert und kann ganz leicht nachvollzogen werden. Für den Fall, dass es doch einmal hakt, gibt’s ja noch die E-Mail, über die ich euch zur Hilfe eilen kann.

Ihr habt keinen Drucker, sagt ihr? Die Ausrede zählt auch nicht. Denn es gibt jeden Schnitt auch in Papierform.

Also: Husch, husch ab in´s Lädchen, denn ab heute gibt es 15 % Entdeckerrabatt für Neukunden. Ausreden zählen nicht mehr. Alle, die schon nähen, aber noch keinen Rapantinchen-Schnitt ihr Eigen nennen, profitieren natürlich auch.

Entdeckerrabatt

FreeBook – {Es herbstelt, drum gibt´s Mützen}

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer und wenn man morgens mit dem Rad in den Kindergarten fährt, wird´s schon mal ein bisschen kalt um die Ohren. Darum läute ich nun offiziell die Mützenzeit ein.

Jerseymützen sind so schnell und einfach genäht, dass man fast zu jedem Outfit die passende Kopfbedeckung nähen könnte. Unsere Lieblingsmütze im Hause Rapantinchen ist schon seit ein paar Jahren die Zipfelmütze OSLO. Die beiden Knoten sehen so niedlich aus.

 

Zipfelmütze OSLO 1

Durch den Umschlag kann die Mütze in der Länge verändert werden, damit die Ohren auf jeden Fall bedeckt sind. Wen die Knoten stören, z. B. wenn die Mütze unter dem Fahrradhelm getragen werden soll, der kann den Schnitt einfach ohne die Zipfel zuschneiden.

Zipfelmütze OSLO 2

Wenn ihr euren Kindern auch eine solche Mütze nähen möchtet, dann könnt ihr euch das Schnittmuster zur Zipfelmütze OSLO gratis herunterladen. Ich schenke es euch und freue mich über ganz viele Zipfelmützenbilder. Hier geht´s zum Download:

Freebook Zipfelmütze OSLO

Deckblatt Zipfelmütze OSLO

 Stoff: “Fish ‘n Ships” von Enemenemeins via Lillestoff

Schnitt: Free-Book Zipfelmütze Oslo von Rapantinchen

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Plauderei aus dem Nähkästchen – Teil 2 {mit Anita von GrinseStern}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden. 

Plauderei-Titel

 

Heute habe ich Anita von GrinseStern zu mir auf einen Kaffee eingeladen. Ihren Blog lese ich schon sehr, sehr lange. Damals hat sie hauptsächlich Mutterpasshüllen mit kleinen Namensperlen in ihrem süßen DaWanda-Shop verkauft. Heute hat sie einen eigenen Stoffladen in Österreich und gibt Nähkurse. Schade, dass er so weit weg ist, sonst wäre ich ganz sicher öfter dort. In ihrer wenigen Freizeit näht sie viel für ihren kleinen Lausa, der ein total süßes Fotomodel abgibt.

GrinseStern Blog

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

ich habe im dezember 2009 begonnen ein paar geschenke für liebe freundinnen zu nähen … und seit februar 2010 habe ich meinen GrinseSternBlog … das war irgendwie alles sehr spontan … ich bin durch zufall auf die große weite bloggerwelt getroffen … und schon hatte ich einen blog ;) ich war so fasziniert von der vielfalt und einfach von allem … das wollte ich auch haben …

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

meine erste nähmaschine habe ich bei meiner mama aus dem kleiderschrank *lach* … sie hatte diese “alte” toyota … verwendet hat sie sie nur ab und zu zum hosen kürzen … und da hab ich mir ein herz gefasst und sie zum leben erweckt … jetzt nähe ich mit einer brother, die ich wirklich sehr liebe …

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?

ehrlich? … ich bin auf alles stolz was ich nähe … ob ein kleines tatüta oder ein hemd für meinen kleinen lausa … ich finde, jeder kann stolz sein etwas zu nähen, egal ob da ein paar schiefe nähte sind oder nicht … hauptsache selbstgemacht und eine prise liebe reingesteckt ;)

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

ich würd gerne sooo viel nähen … am trauen scheitert es nicht … ich bin da eher furchtlos, mehr als schiefgehen kann es ja nicht … falls mal was nicht so wird, wie ich mir das vorgestellt habe, dann nähe ich einfach was anderes daraus ;)
das problem ist eher der zeitfaktor … aber irgendwann kommt für jede idee die richtige zeit sie umzusetzen

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

meine “nagel”schere …
Ganz lieben Dank, Anita, für das nette Interview!!

Rückblick – {September 2014}

Eigentlich sollte ich mit den Kindern Kürbisse schnitzen und mit Gummistiefeln durch Pfützen springen. Schließlich ist Oktober. Doch irgendwie waren das eher Dinge, die wir im September getan haben. Dafür kommen nun die Sandalen noch einmal zum Einsatz. Wenigstens blieb bei dem Wetter viel Zeit für neue Schnittmuster und andere Dinge…

 

Rückblick September 1

Gleich zu Beginn des Monats schlug die Realität zu. Ich muss mich damit abfinden, dass das Töchterchen groß wird. Wenn man die ersten Termine für Schulveranstaltungen in die Hand gedrückt bekommt, gibt es kein Entkommen mehr. Das Kindergartenende naht und aufregende Zeiten beginnen.

Vorher ging es noch ein letztes Mal außerhalb der völlig überteuerten Ferienzeiten in den Urlaub. Die Kids sind zum ersten Mal geflogen. Eine Woche Mallorca in einer ruhigen Finca im Landesinneren hat auf uns gewartet. Es war traumhaft und pure Entspannung. Die hatte ich auch bitter nötig, denn die Woche davor gab es noch viel zu tun um das Schnittmuster für den Bahnenrock RIGA für euch fertig zu machen. Pünktlich 2 Tage vor Abflug konnte ich den Shop damit füllen und mich im Urlaub zurücklehnen.

Rückblick September 2

Gleich nach dem Urlaub ging es weiter, damit auch die Damenwelte eine MISS RIGA tragen können. Der Schnitt bekam den letzten Schliff, damit er auch passt und nicht zum Gymnastikrock wird und wanderte zu seiner kleinen Schwester in den Shop.

Neben den beiden neuen Schnittmustern fiel im September auch der Startschuss zu den Papierschnittmustern. Endlich hatte ich eine Druckerei gefunden, die nach meinen Vorstellungen druckt und das Layout zu erstellen war auch nicht ohne. Doch das Ergebnis zählt und damit bin ich wirklich zufriednen und immer ein kleines bisschen Stolz, wenn ich die Schnitte in der Hand halte.

Rückblick September 3

 

Nach langer Überlegung habe ich mir endlich eine Coverlockmaschine zugelegt. Es ist die Elna 444 geworden. Ich liebe sie. Ich habe zwar nicht viel Platz auf meinem Tisch, aber es reicht irgendwie. Missen möchte ich keine meiner 3 Damen.

Neue Schnitte sind auch schon wieder auf dem Weg aus meinem Kopf raus in die Freiheit. Die Ergebnisse zeige ich euch in den nächsten Wochen. Nur so viel: Es wird das erste Oberteil im Hause Rapantinchen.

Zu guter Letzt haben wir uns endlich ein neues Bett gekauft. Es war nicht so leicht eins zu finden, das uns beiden gefällt. Doch der Möbelschwede hatte doch das passende Bett im Angebot. Schade nur, dass immer etwas falsch läuft. Nach viel Hin und Her konnten wir aber doch noch mit neuem Bett in den Oktober starten, der sicher aufregend wird.

Genäht – {Kuschelrock und Bella begrüßen den Herbst}

Ich brauche Kisten. Große Kisten. Für die ganzen Sommerkleidchen vom Töchterchen. Der kleine Mann braucht noch keine Kiste, denn er wächst noch so schnell, dass ihm die Sachen im nächsten Jahr kaum noch passen werden. Das Töchterchen dagegen kann mittlerweile schon das ein oder andere Teil aus der letzten Saison weiter tragen. Was mich natürlich nicht davon abhält neue Dinge zu nähen. Diese Saison scheint sie ganz verrückt nach Hoodies und kuscheligen Strickjacken zu sein.


Kuschelrock+Hoodie Bella - 8

Collage Kuschelrock + Bella

Den Anfang in der Kuschelpulli-Saison macht diese Jacke mit passendem Kuschelrock aus weichem und angerauten Sweat-Stoff. Ich habe ganz viel mit meiner neuen Coverlock-Maschine genäht. Jede Naht wurde mit dem Coverstich aufgehübscht. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen, so ein Spaß macht das.

Kuschelrock+Hoodie Bella - 7

Kuschelrock+Hoodie Bella - 4

 

Stoffe von Staghorn

Schnitt Rock: Kuschelrock von Rapantinchen ; Schnitt Kaputzenjacke: Bella von Mialuna

Linked In: Cradienstag, Meitlisachen,

Plauderei aus dem Nähkästchen – Teil 1 {mit Melanie von Alles Nähbar}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden. 

Plauderei-Titel

Zur Premiere hat mir Melanie von www.allesnaehbar.de meine 5 Fragen beantwortet. Ihr wurde das Nähen in die Wiege gelegt und dank der genialen Idee ihres Vaters saß sie schon mit 5 Jahren an der Nähmaschine.

Durch die jahrelange Näherfahrung wundert es sicher niemanden, dass sie ihre Schnittmuster meist selber macht. Für ihre Leser stellt sie einige davon kostenfrei auf ihrem Blog zur Verfügung. Außerdem findet man dort hilfreiche Tipps zum Thema nähen. Dank Melanie kenne ich nun endlich den Unterschied zwischen Teflon- und Rollenfüßchen und habe mit Neugier und Interesse ihre Reihe über das Nähen von Dessous verfolgt – nur das tatsächliche Nähen habe ich mich noch nicht getraut.

 

Plauderei allesnähbar

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Ich nähe schon seit meiner Kindheit, genau genommen seit meinen 5. Lebensjahr. Das Nähen wurde mir quasi in die Wiege gelegt, denn auch meine Mutter hat gerne und viel genäht, ebenso meine Oma. Für uns Kinder gab es immer selbstgenähte Kleidung. Mein Vater hat mir sogar extra einen kleinen Holzhocker in seiner Werkstatt gebaut, damit ich an den Fußanlasser der Nähmaschine kam. Dieser wurde mit doppelseitigen Klettband auf den Hocker befestigt.
Den ersten Blog habe ich schon vor vielen Jahren geschrieben. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es war 2005. Da ich bereits seit meinem 20. Lebensjahr Nähkurse gebe, war die Ursprungsidee eine Anlaufstelle für meine Kursteilnehmer zu schaffen. Das hat sich dann nach und nach weiter entwickelt.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Meine erste Nähmaschine war von Privileg aus Vollmetal und Quitschorange. Meine Mutter hat sie mir in meine erste Wohnung mitgegeben. Bis dahin hatten wir beide damit genäht. Mit dieser Maschine habe ich die komplette Erstlingsausstattung meines Sohnes genäht, bzw. fast die komplette Ausstattung. Beim letzten Strampler hat der Motor der Maschine leider aufgegeben.
Heute nähe ich mit Leidenschaft auf verschiedenen Elna Nähmaschinen. Mein liebstes Modell ist die Elna eXellence 720. Sie hat ein robustes Metallgehäuse und näht gnadenlos alles, was ich Ihr anbiete.

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?

Das ist eindeutig das Hochzeitskleid bzw. Hochzeitsoutfit meiner besten Freundin. Sie ist sehr klein (unter 1,50 m) und sehr zierlich. Ein gekauftes Kleid hätte niemals gepasst. Das Schnittmuster habe ich komplett selbst erstellt. Sogar die Unterwäsche und die Stulpen sind in meiner kleinen Nähwerkstatt entstanden.
Plauderei allesnähbar1

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Da gibt es ehrlich gesagt nichts. Ich habe lange überlegt, aber mir fällt wirklich nichts ein. Ich glaube dafür nähe ich schon zu lange. Aber selbst früher hätte ich es einfach versucht. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch ein Teil für die Tonne gehört einfach mal dazu.

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Mein magnetisches Nadelkissen. Egal wo und wie die Stecknadeln landen, sie lassen sich damit problemlos einsammeln. Und Stecknadeln verteile ich immer viel und reichlich…
Ganz lieben Dank, Melanie, für das nette Interview!!

My Instagrams

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