E-Books von Rapantinchen bei ebookeria.de

Habt ihr es schon gesehen? Ab sofort gibt es alle E-Books auch bei der ebookeria, dem Marktplatz für kreative digitale Medien. Wie aufregend. Tanja, aus dem Ebookeria-Team hat einen so tollen Text für die Vorstellung meiner E-Books geschrieben, dass ich völlig hin und weg war. Habt ihr auch Lust auf eine Weltreise? Klickt unbedingt mal rein.

Und das Beste ist, während mein DaWanda-Shop vom 28.12. 2014 bis 5.1.2015 geschlossen bleibt, könnt ihr in der ebookeria hemmungslos weitershopen.

 

Ebookeria autorenseite

Plauderei aus dem Nähkästchen – {Teil 8 mit Susn von Raxn}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden.

Plauderei-Titel

Es gibt tausende Blogs und davon ganz schön viele Nähblogs. Doch plötzlich taucht da ein Blog auf, wie der von Susn, und schafft es innerhalb von noch nicht einmal einem Jahr so bekannt zu werden, wie ein bunter Hund. Liegt es an ihrem tollen Händchen für Farben? An ihren 4 zuckersüßen Kindern? An ihrem Näh- oder am Fotografiertalent? Ihre Bilder sind bunt, aber nicht quietschig. Ruhig und trotzdem sprühen sie vor Lebensfreude. Ich finde es einfach wunderbar bei ihr zu stöbern. Und wenn man sich die Zeit nimmt und auch einmal persönliche und längere Posts liest, dann wird einem ganz warm ums Herz auf www.raxn.blogspot.de  Heute hat sich Susn die Zeit genommen und mir meine 5 Fragen beantwortet.

Raxn.blogspot.de

 

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

So richtig mit dem Nähen hab ich Ende Dezember 2010 begonnen. Zu dem Zeitpunkt war ich Mama von zwei Töchtern (1 und 3 Jahre) und in mir flackerte die Lust auf, das Nähen zu probieren. Meine Mama hatte bereits in meiner Kindheit viel für meine drei Geschwister und mich genäht. Ich bin also mit der Nähmaschine im Haus aufgewachsen, habe es für mich selbst aber erst entdeckt als ich eine Zeit lang selbst Mutter war.

Als Kind hatte ich eine Kindernähmaschine geschenkt bekommen, doch ich glaube mich zu erinnern dass ich nicht viel darauf genäht hatte.

Die Idee einen Blog zu schreiben, kam mir letztes Jahr im Herbst, nämlich Oktober 2013. Ich hatte in der facebook-Nähgruppe von Lillesol & Pelle ein paar Bilder von zwei Nähwerken gepostet. Nämlich eine Jersey-Kapuzenjacke und einen Jersey-Stufenrock. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits meine Spiegelreflexkamera und die Freude an der Fotografie entdeckt. In der Gruppe fragten mich dann einige nach meinem Blog und waren ganz erstaunt dass ich keinen hatte. So kam ich ins Überlegen ob das was für mich wäre und umso mehr ich darüber nachdachte umso größer wurde meine Lust darauf.

Anfang 2014 fing ich an, meinen Blog im Stillen zu gestalten. Immer wieder mal abends, wenn mir danach war. Da ich von all dem keine Ahnung hatte, aber erst online gehen wollte, wenn ich mich mit meinem Blog, Layout etc. auch wirklich komplett identifizieren konnte und er sich für mich so richtig „stimmig“ anfühlte, dauerte das eine Weile… mehrere Monate… da war ich echt recht perfektionistisch… ;-).

Im Mai 2014 ging ich dann online. Ich freue mich so sehr darüber. Ich hab jede Menge dazugelernt und mir Wissen angeeignet, auch in Bezug auf Grafiken etc. und ich bin echt stolz darauf dass ich alles in meinem Blog selbst gestaltet und designt habe.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Meine erste richtige Nähmaschine (die Kindernähmaschine aus Kindertagen ausgeschlossen) hab ich von meiner Mama geschenkt bekommen. Im Herbst 2010, als ich das Nähen für mich entdeckte, hatte ich es schon ein bisschen auf ihrer Maschine probiert (einer ganz alten Pfaff), doch damit kam ich gar nicht klar. Mir gelingen damit keine sauberen Nähte und die ganze Handhabung war so umständlich. Ich entschied mich also dazu mir eine gute eigene und etwas modernere Maschine zu kaufen und erzählte ihr das. Meine Mama meinte daraufhin dass sie mir die Nähmaschine gerne schenken möchte. Schließlich sei das in der Familie Tradition, dass die Mama der Tochter eine Nähmaschine schenkt. Auch sie bekam ihre Maschine von ihrer Mutter. Ich hab mich natürlich mächtig gefreut! Auf dieser Maschine nähe ich noch immer:

Nämlich auf der Brother innov-is 350 SE. Inzwischen hab ich meinen Fuhrpark jährlich erweitert und mir selbst noch weitere Maschinen dazugekauft. So sind bei mir noch folgende eingezogen: Brother Overlock 4234D, Brother Stickmaschine innov-is 750E, Janome Cover Pro 1000 CPX. Meine älteste Tochter hat sich letztes Jahr auch eine Nähmaschine gewünscht. So steht noch eine fünfte im Nähzimmer, nämlich die Janome Sew Mini Deluxe. Ein wirklich gigantischer Fuhrpark…

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?  

Oh ja da gibt es ein für mich ganz besonderes Teil, auf das ich sehr stolz bin.

alva susn raxn collage 1

Meine „alva s’täschle“. Diese Tasche – kurz genannt „Alva“ hab ich diesen Sommer im Rahmen des Probenähens für Tante Anton (damals noch „Lenilinchen“) genäht. Für mich ist es ein wahres Meisterwerk und mein Herz hängt so sehr daran, hab ich doch Tage und viele Nächte mit dieser Tasche verbracht. Meine erste richtige aufwändige Tasche (einfache Beutel mal ausgeschlossen) und ich hatte so großen Respekt und auch etwas Angst davor, zumal ich sie unbedingt aus überwiegend Kunstleder anfertigen wollte. Viele Nerven und Schweiß kostete sie mich. Ich bin auch eigentlich mehr der „Kleidungs-Näh-Typ“ und weniger der „Taschen-Näher“. Klamotten zu nähen finde ich viel einfacher und weniger aufwändig. Schon alleine das ganze Bebügeln mit den unterschiedlichen Vliesen etc., doch das Ergebnis hat sich dermaßen gelohnt! Ohne das Probenähen für Alva hätte ich mich nie im Leben an so eine Tasche herangetraut. Ich hätte auch während dem Nähen sehr wahrscheinlich aufgegeben (und das Projekt in die Ecke geschmissen, in der es sicher heute noch liegen würde…)… doch da es ein Probenähen war musste ich durchhalten und weiternähen. Über diese Erfahrung bin ich so sehr dankbar! Denn es hat sich so dermaßen gelohnt! Ich trage sie wirklich mit Stolz und es ist ein so tolles Gefühl wenn ich die Tasche sehe, fühle und auf meinen Schultern liegen habe – zu wissen „die hab ich selbst gemacht“. Inzwischen kann ich sogar sagen dass ich sie noch mal nähen möchte. Einmal eine Hürde bezwungen traue ich mich noch mal ran. Ja und da wären wir schon bei der nächsten Frage:

 

Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Also was ich schon seit drei Jahren nähen möchte ist ein Dirndl für mich. Ich hatte das allerdings aufgrund meiner Zwillingsschwangerschaft 2012/2013 zeitlich aufgeschoben. Meinen Töchtern hab ich bereits im Frühjahr 2014 welche genäht, nur mir nicht. Ich hab mir nämlich zum Ziel gesetzt erst ein Dirndl zu nähen wenn ich wieder das Wohlfühlgewicht erreicht habe, das ich vor meiner dritten Schwangerschaft hatte. Soweit bin ich inzwischen und es könnte eigentlich losgehen. Das Schnittmuster hab ich auch schon. Aber: es ist von Burda. Das ist die große Hürde für mich. Ich hab noch nie einen Burda-Schnitt genäht und ich komme mit der Maßtabelle überhaupt nicht klar, weil ich bei jeder Körperstelle laut Tabelle eine andere Größe nähen müsste. Ich weiß einfach nicht an welcher Größe ich mich orientieren soll weswegen ich das Projekt immer noch nicht begonnen habe. Mein Plan ist es, erst mal einen anderen Burda-Schnitt zu nähen um ein Gefühl für die Passform von Burda-Schnitten zu bekommen. Naja, das hab ich bis heute noch nicht geschafft. Ich peile mal nächstes Jahr Frühjahr an. ;-)

 

Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Es sind einige. Das meist gebrauchte Nähutensil ist wohl meine Schneidematte und mein Rollschneider! Die Anschaffung lohnt sich dermaßen! Damit geht alles viel schneller, einfacher und komfortabler. An nächster Stelle ist es der Nahttrenner. Ohjeee, den brauche ich wirklich oft. Vor allem wenn ich spät nachts nähe und geistig nicht mehr auf voller Höhe bin… ;-) haha – oder dann wenn ich total einfache Sachen nähe und nicht so konzentriert bin weil ich mir denke das kann ich ja locker – genau dann passieren mir die meisten Fehler – rein aus Flüchtigkeit. An dritter Stelle ist es ganz klar: Stylefix! Was für eine geniale Erfindung!!!!

 

 

Liebe Anja,

herzlichen Dank für deine Einladung zur Plauderei aus dem Nähkästchen! Ich freue mich sehr dass ich mit dabei sein darf!

 

Ein Dankeschön auch an alle, die meinen Beitrag hier lesen!

 

Liebe raxn-Grüße von

Susn

Vielen Dank für das nette Interview, Susn!

 

 

 

 

Citytipp – glückliche Tannenbäume aus Köln und Umgebung

Um ein Haar hätten wir dieses Jahr zu Weihnachten Waldemar zu Gast gehabt. Ihr kennt Waldemar nicht? Das ist der große Bruder von Tanneliese und Baumgard. Den glücklichen Tannenbäumen von Happytree….

Happytree 2

Happytree habe ich vor kurzem entdeckt und bin ganz begeistert von der Idee, die Jan und Sebastian hatten: getopfte Tannenbäume, die kurz vor Weihnachten zu euch kommen um mit euch ein paar sinnliche Festtage zu verbringen. Im neuen Jahr werden sie wieder abgeholt und in den Wald gebracht, wo sie sich den ganzen Sommer an das schöne Fest mit euch erinnern können.

Happytree titel1

 

Als Stadtkind ohne Garten, in dem die Bäume den Sommer verbringen können und ohne Wald um die Ecke, war ein getopfter Baum bisher schwer zu organisieren. Der viele Baummüll war mir schon immer ein Dorn im Auge, aber leider nicht vermeidbar, wenn ich Weihnachten nicht ohne Baum feiern möchte. So haben wir Jahr für Jahr gefällte Bäume in die Wohnung geschleppt, das Wohnzimmer zunadeln lassen und die nadellosen Gerippe später mit noch mehr Aufwand wieder entsorgt.

Gerne hätten wir gleich dieses Jahr einen Happy-Tree gebucht, doch “leider” fahren wir über Silvester weg und Waldemar wäre hier ganz alleine, das arme Kerlchen. Darum verschieben wir den Happytree-Baum auf das nächste Jahr. Aber wie ist es mit euch? Möchtet ihr nicht auch mit einem lebenden Baum feiern, der beinahe von alleine in euer Wohnzimmer kommt? Dann sucht euch eine Tanneliese, einen Baumard oder einen Waldemar im Shop von Happytree  aus und erhaltet mit dem

Gutscheincode: HappyRapantinchen

den passenden 12-Teiligen Baumschmuck gratis dazu.

Happytree 3

Bisher gibt es Happytrees in Köln und Düsseldorf, aber ich bin optimistisch, dass sich so eine tolle Idee schnell verbreiten wird.

Dieser Beitrag ist keine Werbung, sondern entstand aus purer Überzeugung. Die Bilder und den Gutscheincode haben mit Jan und Sebastian auf Anfrage netterweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Bloginterview – Zu Gast bei Sonja von Wert-Voll

Im Gepäck habe ich einen Sack voll Engelstaub und damit bin ich auf dem Weg zu Sonja von wertvoll-blog. Denn Sie hat mich und ein paar andere Blogger gefragt, was unsere liebsten Weihnachtsrituale sind. Jeder, der bisher nicht in Weihnachtsstimmung war, entkommt spätestens nach dem Leser der schönen Geschichten nicht mehr. Was das Ganze mit dem Engelstaub zu tun hat, verrate ich an dieser Stelle nicht, denn das könnt ihr hier nachlesen.

Liebe Sonja, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

 

Engelstaub

Ich habe für euch gebacken… {mein erster Minimii Handmade-Markt}

Cupcake Nähset - 1

Für euch habe ich heute den ganzen Tag in der Küche gestanden und gebacken. Feinste Cupcakes mit fluffig leichter Vlies-Füllung, ummantelt von zarter Baumwolle und hübsch verziert mit zuckergussartiger Zackenlitze sind entstanden. Diese Nähsets für Taschentüchertaschen, verkleidet als kalorienfreie Cupcakes gibt es nämlich am Sonntag, wenn Rapantinchen das erste Mal live und in Farbe auf einem Handmade-Markt ausstellt. Die Schnittmuster habe ich natürlich auch im Gepäck.

Minimii Handmade

Sonntag, der 14.12.2014

11 Uhr bis 17 Uhr

Im MediaPark / Haus 6 in Köln

Vielleicht fehlt euch ja auch noch das ein oder andere Geschenk, dann kommt doch vorbei. Ich würde mich freuen mit euch zu plaudern.

Cupcake Nähset - 4

Cupcake Nähset - 2

Plauderei aus dem Nähkästchen – {Teil 7 mit Annika von Näh-Connection}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden.

Plauderei-Titel

 

Annika habe ich auf der Blogst 14 kennen gelernt. Sie schreibt auf ihrem Blog Näh-Connection nicht nur über ihre Nähkünste, sondern verfolgt ein ganz besonderes Ziel: Sie möchte der deutschen Näh-Blogger-Sphäre die vielen, besonderen Näh-Blogs aus aller Welt vorstellen. Ich muss gestehen, dass ich erst dachte: 8483 deutsche Nähblogs habe ich in meiner Blogroll, wo soll ich denn nun noch Zeit für Blogs aus anderen Teilen der Erde finden?! Aber ganz ehrlich, es ist so interessant, was es da alles zu entdecken gibt. Und auf die 849 zusätzlichen Blogs kommt es nun auch nicht mehr an, oder? Selbst, wenn ihr euch nicht für die vorgestellten Blogs interessieren solltet, lohnt sich das Vorbeischauen auf Näh-Connection auf jeden Fall. Denn durch die vielen Blogs, die Annika außerhalb dieses Nähuniversums liest, zeigt sie Dinge, Stoffe, Schnitte und Ideen, die erfrischend anders sind.

Plauderei Näh-connection

 

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Ich nähe nun seit etwa 3 Jahren. Angefangen hab ich, weil wir damals in unser Haus gezogen sind und ich hier und dort einen Vorhang wollte. Tja, die fehlen noch heute, weil ich dann direkt über verschiedene englischsprachige Kindernähblogs gestolpert bin und das viel toller fand ;)
Mit dem Blog hab ich aus zwei Gründen angefangen: Zum einen hatte ich entdeckt, dass es ja auch deutsche, belgische, spanische etc. Nähblogs gibt, aber fast alle Blogger nur in ihrem “Land” lesen, kommentieren, Inspiration suchen… Das wollte ich ein bißchen ändern indem ich Blogs aus verschiedenen Ländern vorstelle, immer mal highlights von verschiedenen Blogs poste (s. label: “weekend sewing” auf meinem Blog) usw. Der zweite Grund war, dass es für mich als reinen Leser nahezu unmöglich war wirklich in Kontakt mit den Bloggern zu kommen. Nun, da ich seit etwas mehr als einem Jahr blogge, haben sich dagegen viele, viele Freundschaften auf der ganzen Welt entwickelt und das ist definitiv das schönste an der Bloggerei.2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?
Die erste Nähmaschine war die 27 Jahre alte Discounter-Nähmaschine meine Mutter. Damit hat sie mir und meinen Geschwistern damals schon coole (räusper) Kleidung genäht. Dann stand sie sehr lange verstaubt in einer Ecke. So nähte sie auch – deshalb musste relativ schnell eine neue bei mir einziehen :)
Jetzt ist es eine Janome DC 3018 – ich liebe sie. Und zu meinem Geburtstag ist dann noch eine W6 Overlock dazu gekommen.
So macht das Nähen noch mehr Spaß.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Meine erste Nähmaschine hab ich mir zum 30. Geburtstag gewünscht. War ne ganz einfache Aldi-Maschine, aber genau das richtige zum Ausprobieren, ob’s mir wirklich taugt. Hab damit sogar auch fleißig Jersey genäht!
Jetzt näh ich mit einer Elna 540 experience, die bis auf das leidige Problem mit den Knopflöchern meinen Ansprüchen völlig genügt. Bis vor kurzem hab ich alles damit gemacht, aber seit ein paar Wochen hab ich von meiner Freundin und Nachbarin Miriam (mirid.de) auch noch eine Toyota Overlock ausgeliehen und find’s einfach super ;)

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz? (hier kannst Du gerne auch ein Bild mitschicken)

Das ist einfach: Das Dirndl meiner Tochter! Im Januar hat mich zum ersten Mal jemand von einem anderen Blog (Heidi von elegance and elephants) eingeladen an einer Blogserie teilzunehmen. Bei der Serie sollte man was zu seinen “Wurzeln” (geografisch etc.) nähen und als Bayerin war das Dirndl naheliegend. Da ich mich so gefreut hab, dass Heidi mich eingeladen hat, wollt ich das dann auch gescheit machen und bin noch immer hammerstolz auf die ganzen kleinen Details.
Plauderei Näh-connection2

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Hmm, ich hab letztens schon probiert meinem Mann ein Hemd zu nähen, aber das ging total in die Hose. Er war etwas über den Maßen des Schnitts und nach mehrern Probeteilen sah’s immer noch schrecklich aus. Das Projekt muss wohl nochmal hinten angestellt werden. Vielleicht pass ich den Schnitt in einem Jahr ganz problemlos an oder mach mir gleich selbst einen?

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Hmm, darf ich auch mehrere?
Schon beim Schnittmuster vorbereiten gibt’s nämlich zwei ganz wichtige Sachen: Meine Minipapierschneidemaschine und Kleber. Vergesst Schere und Tesa – so geht’s viel schneller!
Außerdem freu ich mich wirklich jedes Mal wenn ich das Maßband in die Hand nehm, das ich auf der Abilmente bekommen hab: Auf einer Seite sind da nämlich cm und auf der anderen inch Maße! Da ich mehr mit englischsprachigen als mit deutschen Schnitten arbeite, ist’s einfach super, dass ich nicht ständig die Maße am Computer konvertieren muss!
Vielen Dank für das nette Interview, Annika!

{Sweet – Pins} – Kleine Bonbons zum Anstecken als Geschenkidee

Neben den üblichen Verdächtigen zu dieser Jahreszeit, wie Nikolaus, Barbara, Weihnachten, Neujahrsgruß, haben zusätzlich auch noch alle Freundinnen vom Töchterchen im November und Dezember Geburtstag. So bin ich ständig auf der Suche nach Kleinigkeiten, die mal kein Pferderadierer oder Glitzerbleistift sind und habe kurzerhand personalisierte Pins gebastelt. Feine Baumwolle, mit aufgebügelten Velours-Buchstaben, die eine Runde in der Button-Maschine gedreht haben und als niedliche Pins wieder heraus kamen. Als kleine Bonbons verpackt machen sie richtig was her und waren der Hit auf den Geburtstagen.

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Da aber nicht jeder eine Button-Maschine zu Hause stehen hat, ist das Ganze leider nicht so leicht nachzubasteln. Darum gibt es die kleinen Sweet-Pins ab heute in meinem DaWanda-Shop. Gegen Ratlosigkeit im Kleinigkeiten-Geschenke-Dschungel. Entweder als einzelner Blickfang oder gleich als
Gruppe um den ganzen Namen an Rucksäcken, Jacken oder Mützen zu pinnen.

Sweet Pins  - 4

Die Pins kommen als Bonbon verpackt zu euch. Beim Kauf eines ganzen Namens werden die Sweet-Pins in kleinen Süßigkeitentüten geliefert.

Was verschenkt ihr gerne für Kleinigkeiten?

MMI – {Mittwochs mag ich den schönsten Weihnachtsmarkt Kölns}

Ein paar besinnliche, ruhige Tage später und schon bin ich voll in der Weihnachtsstimmung angekommen. Die Weihnachtsmärkte sind geöffnet, ich habe Winterschuhe und Mütze ausgepackt und bin mit dem besten Mann losgestiefelt um den schönsten Weihnachtsmarkt in Köln zu besuchen. Anders als auf den großen, touristischen Weihnachtsmärkten voller Trubel, Fressbuden und immer den gleichen Ständen, geht es auf dem Weihnachtsmarkt im Stadtgarten viel besinnlicher zu. Obwohl man nicht behaupten kann, dass es dort leer ist, ist es bei weitem nicht so hektisch. Wer sich nach Feierabend mit Freunden dort auf einen Drink treffen möchte, kann den leckersten Glühwein Kölns trinken, oder einmal etwas neues Ausprobieren. Wie wäre es mit Holy-Shit aus dem Fachmann?

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Niko, der Erfinder von Flach-Mann, wollte neben dem winterlichen Einerlei aus Glühwein und Eierpunsch etwas Neues anbieten und kam von einer London-Reise mit der Idee zu heißen Cocktails wieder. Nein, nicht der schon lange bekannte (und meiner Meinung nach weniger kulinarische) Caipi in heiß, sondern hochwertige Drinks auf Gin-Basis. Da wäre mein Lieblings-Cocktail Holy Shit mit Apfel, Nelken, Zimt und Wermut. Wer es süßer mag, dem würde ich Kakao 3000 ans Herz legen. Kakao mit Minze und einem Hauch Pfirsich. Ich könnte stundenlang schwärmen und mit läuft bei dem Gedanken daran schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

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Wer in Köln ist, sollte sich den Stand unbedingt einmal ansehen. Selbst wenn die Cocktails nicht euren Geschmack treffen, der Stand allein ist schon sehenswert: Ein kleines, mit viel Liebe gezimmertes Wohnzimmer. Und verratet den Tipp bloß nicht weiter. Der ist nur für euch, meine besonderen Lieblingsleser. Sonst wird es noch zu voll auf meinem “meinem” Weihnachtsmarkt. Also: Psssssssst.

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Linked In: MMI

 

DIY – {Last Minute Adventskranz – Ideen für Spontanbastler}

Noch 4 Mal schlafen, schon ist der erste Advent. Jedes Mal erschrecke ich mich, wenn der erste Advent im November ist. Ich denke, ich hätte noch genügend Zeit mich um einen Adventskranz zu kümmern, weil schließlich noch laaange nicht Dezember ist. Und dann fällt der verflixte vierte Sonntag vor dem Weihnachtstag in den November. Dumm gelaufen. Zu den vielen, vielen fehlenden Tagen, die mir dadurch fehlen, kommt noch, dass wir am Wochenende gar nicht da sind und somit der Donnerstag mein letzter Tag ist um den Adventskranz fertig zu machen.

Adventskranz dose

via vintage-house / via Mias Interior

Adventskranz rund

via Emmas Blog / via Herzallerliebst

Wie gut, dass es Pinterest gibt und man dort tolle Ideen für ganz schnell gemachte “4-Kerzen-Dekorationen” findet. Kränze werden überbewertet. Brauche ich nur noch Kerzen, Grünzeug und irgendetwas für Zahlen, Tassen, Porzellanstifte,…

Adventskranz sz-wß

via Bloglovin / via Zillow

Leute, ich muss einkaufen. Sonst heißt es gleich schon: Nur noch 3 Mal schlafen. Ich habe keine Zeit zu verlieren.

Übrigens, im Jahr 2018 werde ich wesentlich entspannter sein, denn dann fällt der erste Advent endlich wieder in den Dezember, wie sich das gehört.

Genäht – {Sternepulli New York mit Beinen für den Minimenschen…}

Ich glaube ja, dass manche Dinge, die aus der Nähmaschine kommen, Beine haben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich es nicht schaffe, sie für euch zu fotografieren. Kaum sind sie fertig genäht, hängen sie am Kind und noch bevor man die Kamera gezückt hat, haben sie Flecken. Dann wandern sie in die Wäsche, werden sofort wieder vom Kind in Beschlag genommen und eingefleckt. Das ist ein ewiger Kreislauf, bis die Sachen zu klein sind oder so abgetragen, dass jedes Bildbearbeitungsprogramm machtlos ist.

New York Wolken  - 2

New York Wolken  - 1

Beinahe ist es auch dieser Version des Kapuzenpullis NEW YORK so ergangen. Zum Glück konnte ich den kleinen Mann gerade noch zwischendurch mit der Kamera einfangen. Etwas Überredungskunst und das Versprechen, dass der rosa Reifen auch einmal mit auf das Bild kann, und ich durfte 5 – 10 Bilder schießen. Nicht perfekt, aber wenigstens ein Bild.


New York Wolken

New York Wolken  - 3

Stoff: Wintersweat und Wokenstoff von Staghorn

Schnitt: Kapuzenpulli NEW YORK