DIY – {Last Minute Adventskranz – Ideen für Spontanbastler}

Noch 4 Mal schlafen, schon ist der erste Advent. Jedes Mal erschrecke ich mich, wenn der erste Advent im November ist. Ich denke, ich hätte noch genügend Zeit mich um einen Adventskalender zu kümmern, weil schließlich noch laaange nicht Dezember ist. Und dann fällt der verflixte vierte Sonntag vor dem Weihnachtstag in den November. Dumm gelaufen. Zu den vielen, vielen fehlenden Tagen, die mir dadurch beschert werden kommt noch, dass wir am Wochenende gar nicht da sind und somit der Donnerstag mein letzter Tag ist um den Adventskranz fertig zu machen.

Adventskranz dose

via vintage-house / via Mias Interior

Adventskranz rund

via Emmas Blog / via Herzallerliebst

Wie gut, dass es Pinterest gibt und man dort tolle Ideen für ganz schnell gemachte “4-Kerzen-Dekotarionen” findet. Kränze werden überbewertet. Brauche ich nur noch Kerzen, Grünzeug und irgendetwas für Zahlen, Tassen, Porzellanstifte,…

Adventskranz sz-wß

via Bloglovin / via Zillow

Leute, ich muss einkaufen. Sonst heißt es gleich schon: Nur noch 3 Mal schlafen. Ich habe keine Zeit zu verlieren.

Übrigens, im Jahr 2018 werde ich wesentlich entspannter sein, denn dann fällt der erste Advent endlich wieder in den Dezember, wie sich das gehört.

Genäht – {Sternepulli New York mit Beinen für den Minimenschen…}

Ich glaube ja, dass manche Dinge, die aus der Nähmaschine kommen, Beine haben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich es nicht schaffe, sie für euch zu fotografieren. Kaum sind sie fertig genäht, hängen sie am Kind und noch bevor man die Kamera gezückt hat, haben sie Flecken. Dann wandern sie in die Wäsche, werden sofort wieder vom Kind in Beschlag genommen und eingefleckt. Das ist ein ewiger Kreislauf, bis die Sachen zu klein sind oder so abgetragen, dass jedes Bildbearbeitungsprogramm machtlos ist.

New York Wolken  - 2

New York Wolken  - 1

Beinahe ist es auch dieser Version des Kapuzenpullis NEW YORK so ergangen. Zum Glück konnte ich den kleinen Mann gerade noch zwischendurch mit der Kamera einfangen. Etwas Überredungskunst und das Versprechen, dass der rosa Reifen auch einmal mit auf das Bild kann, und ich durfte 5 – 10 Bilder schießen. Nicht perfekt, aber wenigstens ein Bild.


New York Wolken

New York Wolken  - 3

Stoff: Wintersweat und Wokenstoff von Staghorn

Schnitt: Kapuzenpulli NEW YORK

Blogst 14 – {Raus aus der Komforzone, rein ins Abenteuer}

Ich sitze im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Köln und habe endlich Zeit nachzudenken. Kein Geschnatter von 200 Leuten und kein Networking mehr. Wovor ich Anfangs Angst hatte, fehlt mir jetzt tatsächlich und ich bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich das Wochenende durchgezogen habe. Denn: Ich bin kein Netzwerker. Stehe ich im Supermarkt in der Schlange oder fahre mit anderen Menschen Aufzug, passiert es eigentlich häufig, dass sich ein kurzer Smalltalk ergibt. Aber Netzwerken kann ich wirklich nicht. Ein bisschen doof, wenn man blogt. Und vor allem, wenn man unbedingt einmal zur Blogst möchte. Meine Strategie, als ich das ergatterte Blogst-Ticket in der Hand hielt, war: Fahr hin, nimm Dir ein Buch mir und falls Du Dich total unwohl fühlst, genießt Du einfach mal die Zeit für Dich. In Ruhe im Bett gelegen und gelesen habe ich nämlich auch ewig nicht mehr.

Blogst 14 - 1

Als ich am Freitag in Hamburg mein Hotelzimmer betrat, kam das erste kleine Tief. Und nun? Was mache ich jetzt? Ganz einfach. Genau diese Frage stellte ich noch einmal via Instagram und keine 5 Minuten später war ich verabredet. Von dem Zeitpunkt an, hatte ich gar keine Zeit mehr darüber nachzudenken, dass ich lieber unsichtbar bin, sondern habe viele nette Leute kennen gelernt. Hamburg unsicher gemacht. Tolle Vorträge gehört. Gut gegessen. Und viel gelernt. Und ganz am Ende war ich sogar mutig genug mich zur Fishbowl-Diskussion auf´s Podium zu stellen und meine Meinung zu sagen.

Blogst 14 - 3

Es war ein großartiges Wochenende und ich staune noch immer, was Ricarda und Clara da auf die Beine stellen. Ich danke euch und den vielen Sponsoren*, dass ihr die Blogst möglich macht. Vielleicht habe ich ja noch einmal so viel Glück und erstehe eins der beliebten Tickets. Ich wäre sofort wieder dabei, denn jetzt weiß ich, dass Netzwerken total Spaß machen kann, wenn die Leute so toll sind, wie die Blogst-Teilnehmer.

Blogst 14 - 2

*Sponsoren der Blogst: Dealhunter, Lindner Park Hotel Hagenbeck, Dawanda, Edelman, Pinterest, PicsaStock, roomido, IKEA, design3000.de, Wilde Blaubeeren, persönlicher Kalender, Deutsches Tiefkühlinstitut, Maisons du monde, Gottfried Friedrichs, Immowelt, Cupper Tea, alles-für-selbermacher

Genäht – {Von Stapeln und alten Entdeckungen…}

Ich mag Stapel. Auf meinem Schreibtisch wird nach Vorgängen gestapelt. Wenn ich keine Zeit habe aufzuräumen, mache ich erst einmal Stapel – dann sieht es schon erheblich ordentlicher aus. Und auf meinem Nähtisch gibt es auch Stapel. Alles, was noch auf die letzen kleinen Dinge wartet, landet auf dem “letzte kleine Dinge”-Stapel. Logisch, oder?

Der Nachteil von Stapeln ist allerdings, dass man nicht mehr sieht, was ganz unten liegt. Und an dieser Stelle lang eine ganze Weile dieses Cord-Kleid für das Töchterchen, weil es noch keine Kam-Snaps hatte. Es fiel mir erst in die Hände, als der Stapel umfiel.

Paris Cord  - 2

 

Paris Cord  - 3

Zwei Kam-Snaps haben das Kleid um seinen großen Auftritt im letzten Winter gebracht. Zum Glück ist das Töchterchen noch nicht komplett heraus gewachsen. Schnell übergezogen, die Träger abgemessen, be-Kam-Snapt und seitdem kaum noch ausgezogen. Große Kleiderliebe. Der Schnitt ist übrigens der Latzrock PARIS, den es in meinem DaWanda-Shop gibt.

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Linked In: Meitlisachen; Creadienstag

Babyoutfit – Miniaturnähen für das Patenkind…

Größe 62. Wie unwahrscheinlich klein das ist, vergisst man viel zu schnell. Wenn ich überlege, dass das Töchterchen mit Gr. 44 angefangen hat und das nun schon 6 lange Jahre her ist, bin ich kurz sprachlos. Doch jetzt gibt es hier wieder einen neuen kleinen Menschen. Denn vor kurzem bin ich Patentante von einem zuckersüßen Jungen geworden, der leider viel zu weit weg wohnt. Das hält mich aber nicht davon ab endlich mal wieder die Miniaturschnitte heraus zu kramen und für den Winzling nähen.

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Es ist ein kleines Set geworden, bestehend aus einer kuscheligen Hose und einer Wickeljacke. Damit die junge Familie noch etwas von dem Geschenk hat, wenn der kleine Mensch aus der Kleidung heraus gewachsen ist, habe ich noch ein Geburtsbild gemacht. So ein Bild hängt auch bei meinen Kindern an der Wand und ich liebe es selbst nach 6 Jahren noch.

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Die Babykombi besteht aus einer gemütlichen Hose, die schön weit am Bein ist, damit ordentlich gestrampelt werden kann. Die Taschen habe ich aus dem traumhaften Sweat von Cherry Picking genäht. Ich finde den Druck so niedlich. Damit die Taschen nicht zu dick werden, habe ich sie nicht gedoppelt, sondern den Eingriff mit Bündchen eingefasst. Für Babies finde ich richtigen Jeans teilweise etwas zu steiff. Da kam mir der Biojersey in Jeansoptik gerade recht.

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Das Oberteil ist auch aus dem warmem Sweat von Cerry-Picking genäht. Schließlich soll der kleine Mensch es schön warm haben. Der Schnitt für das Wickeljäckchen ist selbst gezimmert, weil ich nur gedoppelte Wickeljacken gefunden habe. Da es keine Outdoorjacke sein sollte und der Sweat alleine schon so eine tolle, warme Qualität hat, wäre mir die gedoppelte Version zu dick geworden.

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Die Naht am Ausschnitt habe ich mit einem schmalen Jeans-Jerseystreifen versäubert. In den Halsausschnitt am Rückenteil habe ich ein Stück Uni-Jersey eingenäht, das ich mit der Coverlock fixiert habe. Ich fand es nicht so schön, wenn man so auf die linke Stoffeseite gucken kann, wenn kein Baby im Jäckchen steckt. Mit einfachem Mittel schnell gepipmt und durch die Covernaht sieht es auch von hinten schön aus.

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Kommt euch die applizierte Eichel bekannt vor? Genau, es ist die Applikation aus dem letzten Nähtipp in der kleinen Nähschule. Jetzt hoffe ich nur, dass dem Patenkind das Outfit auch passt und es den Eltern gefällt. Ich könnte in der Größe noch viiiel mehr nähen. Bloß die Bündchen anzunähen, das ist echt eine Fummelei…

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Die tollen Stoffe erhaltet ihr übrigens bei KiriKari. Ein ganz toller Online-Shop, der eine schöne Auswahl an Stoffen von Lila-Lotta, Hamburger Liebe und anderen tollen Designern für euch bereit hält. Vielen Dank, für das Stoffsponsoring.

Schnitt Jacke: Selbst erstellt

Schnitt Hose: Frida von Milchmonster

Linked In: Made4Boys,

12 von 12: November 2014 – {Türöffnertag}

Wie jeden Monat wird ein Tag mit 12 Bildern dokumentiert. Nachdem ich schon Bilder gesketchnotet habe, zur WM ein Fussball meine Tag begleitet hat, 12 Post-It den Tag erzählt haben, steht heute alles unter dem Motto “Türen”.

Ich möchte euch mal die Türen zeigen, die ich an einem ganz normalen Tag so öffne. Das ist seit langem ein 12. gewesen, bei dem ich weit mehr als 12 Bilder geschossen habe. Ich hätte NIE gedacht, dass es so wahnsinnig viele Türen sind. Die, die die Kinder geöffnet haben oder die, die schon offen waren, habe ich noch nicht einmal versucht zu fotografieren. Auffallend ist auf jeden Fall, dass es ganz schön viele weiße Türen gibt.

Als allererstes öffne ich die Badezimmertür und gleich danach den Badezimmerschrank der all das beinhaltet, was mich tageslichttauglich macht. Ausgehfein geht´s in die Tiefgarage durch den Keller unseres Hauses. Kinder in der Kita abladen, und weiter auf die Arbeit, durch die schwere Eisentüre aus der Tiefgarage ins Büro. Ein paar Stunden später wieder durch die Drehtür und von außen zurück in die Garage. Zu Hause angekommen geht es aus der Garage direkt in den Keller, wo ich die Wäsche noch schnell einsammele. In der Küche öffne ich die Mikrowellentüre um mir mein Mittagessen aufzuwärmen um ein paar Minuten später schon wieder im Auto zu verschwinden und die Kinder aus der Kita abzuholen. Wir öffnen noch diverse Türen, die es nicht in die 12 geschafft haben, um den Ballettkurs zu besuchen und gehen später endlich Heim. Die letzte, große Türe, die ich heute geöffnet habe, war die Kühlschranktür um Abendbrot zuzubereiten. Wieviel Energie verbraucht man eigentlich um eine Tür zu öffnen? Und was macht das in Schokoriegeln? Wieviele darf ich nun essen? Mit diesen Fragen lasse ich euch nun alleine und gucke mich auf euren Blogs um.

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Mehr 12 von 12 findet ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen

Mittwochs mag ich… {SCHEEne Geschäfte für SCHEEne Geschenke}

Bald ist Weihnachten. Habt ihr schon alle Geschenke? Was? Nicht? Dann aber los. Ich muss mich dieses Jahr nicht um Geschenke kümmern. Ich werde mir bei Gelegenheit einen Nachmittag frei halten, ins Belgische Viertel fahren und einfach ALLE Geschenke in einem Laden kaufen. Ganz ohne Stress. Denn dort hat vor einiger Zeit der SCHEE Concept Store eröffnet.

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Was als kleine Idee einer Werbeagentur begonnen hat, nämlich schöne und bezahlbare Drucke nationaler und internationaler Künstler anzubieten, hat jetzt sein zu Hause in einem großen Store mitten in Köln. Die Drucke finden Platz an einer goldenen Wand. Sich hier für einen Druck zu entscheiden ist fast unmöglich.

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Wer an den Wänden keinen Platz mehr hat, der stöbert durch den Rest des Ladens der noch viel mehr SCHEEnes zu bieten hat. Kerzenleuchter, Kissen, Lampen, tolle Dinge aus Papier… Ihr solltet unbedingt einmal dort vorbeischauen. Vielleicht treffen wir uns beim Geschenke kaufen? Ich hole jetzt erst einmal meinen Kalender und suche nach einem freien Nachmittag.

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Linked in: MMI

E-Book – {Sweatpulli NEW YORK}

Lange habe ich überlegt, wie der erste Oberteil-Schnitt aussehen könnte. Wenn ich an meine Nähanfänge zurück denke, fällt mir sofort wieder ein wie gruselig ich es damals fand, Ärmel anzunähen. Ich habe Ewigkeiten hin und her gesteckt bis die merkwürdigen Rundungen des Armteils an den Pulli gepasst haben.

Als ich dann durch die Läden geschlendert bin, sind mir die vielen überschnittenen Schultern aufgefallen. Eine auf den Arm verlegte Ansatznaht. Das war die Idee, denn dadurch erübrigen sich die ganzen Kurven, die man sonst nähen muss und das vereinfacht die Sache ungemein. Die Idee war da, der Schnitt schnell erstellt. Das Gradieren dagegen wieder eine Herausforderung, die ich aber mit Hilfe meines Probenähteams meistern konnte. Dickes Danke an euch!

Heute ist es endlich soweit. Der Schnitt ist erprobt, und kann online gehen: Der Easy-Peasy-Sweatpulli-Schnitt NEW YORK ist da.

Deckblatt New York

Ein toller Winterpullover mit ganz viel Platz um sich kreativ auszutoben. Bei der Zusammenstellung der Schnittteile könnt ihr ganz frei variieren: Mit Kapuze oder ohne? Mit Bündchen oder einer Kordel im Saum um die Weite zu regulieren? Mögt ihr aufgesetzte Taschen, oder haltet ihr es lieber Schlicht? Dafür Appliziert ihr gerne und verschönert so das Vorderteil? Wie das geht könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Die ersten Exemplare meiner Kinder hatte ich euch damals schon gezeigt.

Sweatpulli New York - 6

Sweatpulli New York - 2

Genug geschwafelt? Endlich soll ich euch die Designbeispiele zeigen? Nur eins noch: Das E-Book gibt es ab sofort HIER zu kaufen.

Jetzt aber viel Spaß beim inspirieren lassen (mit Klick auf das Bild gelangt ihr zum jeweiligen Blog)!

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Mellis_Kleidersalat_New_york_Stern_134_140 - 4

Mellis_Kleidersalat_New_york_Dino_134_140 - 1

Nadel_und_Fadensalat_New_York_98_104 - 3

Nadel_und_Fadensalat_New_York_158_164 - 2 Nähfabrik_New_York - 1


Prinzessin Kunterbunt_New_York_86_92_98_194 - 2 Prinzessin Kunterbunt_New_York_86_92_98_194 - 4

 

Naturli

 

Nähtipp – {Applizieren Teil 1: Shirt pimpen mit selbst gestaltetem Motiv}

Um ein Shirt zu pimpen, egal ob selbstgenäht oder gekauft, braucht man nicht viel. Ein paar Stoffreste, etwas Bügelvlies und eine Idee. Mit ein paar Handgriffen könnt ihr euer Lieblingsmotiv applizieren. Wie das genau geht, möchte ich euch heute zeigen.

applizieren - Titel

 

Zuerst zeichnet ihr euer Wunschmotiv auf und schneidet die einzelnen Teile aus. Ihr könnt mit der Hand zeichnen, abpausen, ausdrucken… wie ihr mögt. Nehmt euch als nächstes das Bügelvlies (ich verwende Vliesofix von Freudenberg). Dieses Vlies hat eine raue Seite, auf der der Klebstoff aufgebracht ist, und eine glatte Seite mit dem Trägerpapier. Zeichnet eure ausgeschnittene Vorlage auf die Seite mit dem Trägerpapier und schneidet die Motivteile grob aus. Wenn ihr Schriften applizieren wollt, denkt unbedingt daran, die Wörter spiegelverkehrt aufzuzeichnen.

Applizieren 1-3


Bügelt das Vlies mit der rauen Seite nach unten auf die linke Stoffseite eurer Stoffstücke. Bügelt so lange, bis das Vlies gut haftet und schneidet die Teile mit einer scharfen Schere exakt aus.

Applizieren 4-6

Nun fang ihr mit der untersten Lage an. Zieht das Trägerpapier ab und bügelt das unterste Teil eurer Applikation auf euer Shirt. Näht das Motiv mit einem engen Zickzack-Stich eurer Nähmaschine entlang der Kante auf. Ihr könnt entscheiden, ob ihr einen farblich zum Motiv passenden Oberfaden nehmt, oder vielleicht ein Garn in Kontrastfarbe verwendet. Besonders bei schlichten Motiven kann das einen sehr schönen Effekt geben. Wenn zwei Motivteile genau aneinander grenzen, wie bei mir die Eichel und das Hütchen, sieht es etwas schöner aus, wenn die beiden Teile sich ein Stück überlagern, damit zwei Nähte nicht direkt nebeneinander liegen.

So geht ihr Schritt für Schritt vor, bis euer Motiv komplett ist. Wer mag kann auch ein Stückchen Webband beim Aufnähen mitfassen.

Applizieren 7-9

Fertig ist eure Applikation. Probiert es ruhig mal aus. Vielleicht zur Sicherheit erst einmal an einem gekauften Teil, falls es am Anfang nicht so klappt. Und wenn es etwas wellig wird, dann Bügelt kurz mit reichlich Dampf darüber, so kann man einiges retten. Ihr werdet sehen, mit etwas Übung geht es fast von alleine und hat definitiv Suchtpotential.

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Im nächsten Teil werde ich noch etwas näher auf die richtige Maschineneinstellung eingehen und euch ein paar Tipps geben, wie die Naht möglichst gleichmäßig wird.

linked in: Creadienstag

Plauderei aus dem Nähkästchen – {Teil 6 mit Janine von delari-diy}

In regelmäßigen Abständen wird es hier ein kleines Kaffeekränzchen geben, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden. 

Plauderei-Titel

 

Leider komme ich nicht so oft dazu durch Blogs zu stöbern, wie ich gerne möchte. Instagram dagegenklappt auch zwischendurch. Ein paar Minuten auf dem Spielplatz, im Wartezimmer vom Arzt oder wo sich sonst so eine kleine Lücke, gefüllt mit Zeit, auftut. Hier bin ich auch auf Janine von delari-diy aufmerksam geworden. Was sie näht, trifft genau meinen Geschmack. Vor allem die Sachen, die sie für sich selber näht sind so außergewöhnlich, modern und so detailverliebt. Die würde ich mir auch in den Kleiderschrank hängen. Von Ihren Bildern möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen *schmacht* Dass sie erst seit einem Jahr näht, und ihr Motto “Perfekt ist langweilig” ist, kann ich kaum glauben… seht selbst:


delary-diy1

 

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Ich nähe jetzt etwas länger als ein Jahr und habe soviel Spaß daran, dass ich mir dachte, es gibt so viele, bunte und wundervolle Blogs – das will ich auch machen :)
Und habe meinen richtigen Blog noch ohne Nähigkeiten gestartet – aber so richtig zum Leben erwacht ist er erst damit.

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Die erste Nähmaschine war die 27 Jahre alte Discounter-Nähmaschine meine Mutter. Damit hat sie mir und meinen Geschwistern damals schon coole (räusper) Kleidung genäht. Dann stand sie sehr lange verstaubt in einer Ecke. So nähte sie auch – deshalb musste relativ schnell eine neue bei mir einziehen :)
Jetzt ist es eine Janome DC 3018 – ich liebe sie. Und zu meinem Geburtstag ist dann noch eine W6 Overlock dazu gekommen.
So macht das Nähen noch mehr Spaß.

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz? (hier kannst Du gerne auch ein Bild mitschicken)

Oh puhhh … ich mag so einige. Aber momentan sind es immer noch meine beiden BigBijou Jacken – zu der ich ja auch die Erweiterung geschrieben habe.
Diese trage ich fast täglich – so super bequem und doch anders. Genauso lieb ich das.
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4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Ein Hemd für meinen Mann *hihi*
Er wünscht es sich so sehr – aber ich glaube das geht nach hinten los :P

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Oh puhhh, das weiss ich garnicht – ich arbeite einfach mit Stoffschere, Nadeln und Nähmaschine – auch extras verwende ich immer andere.
Mal keine, mal Spitze oder mal Paspel.
Ich glaube wenn ich mir irgendwann endlich mal eine Schneidematte + Rollschneider zugelegt habe – werde ich dies nicht missen wollen.
Jetzt bin ich schon immer ein wenig genervt Bündchen nicht ordentlich grade zugeschnitten zu bekommen.
Aber Perfekt ist langweilig – sag ich mir zumindest ;)
Vielen Dank für das nette Interview, Janine!