Im letzten Post habe ich mich bereits geschrieben, dass ich dem Nähen in der Schwangerschaft eher skeptisch gegenüber stehe. Dennoch fällt es mir schwer, Kleidung zu kaufen. Es sieht alles so…. umstandsmäßig aus. Darum habe ich mir meine persönliche Capusle Wardrobe für Schwangere gezeichnet. Ich zeige euch gerne, wie ich dabei vorgegangen bin.

Schritt 1: Die Farben festlegen

So sehr ich mich auch das ganze Jahr über in schwarz-weiß-grau kleiden könnte, ich weiß genau, dass mich mit den ersten Sonnenstrahlen die Farbwut packt. Meist äußert sich das in bunten Kleidungsstücken, die ich maximal ein Mal trage. Darum habe ich mich bewusst auf zwei Akzentfarben konzentriert. Rose und Bleu. Egal, ob die Modeindustrie gerade Knallfarben vorschreibt. Mein hormongesteuertes Ich mag Pastell.Capsule Wardrobe - Farben Frühjahr

Schritt 2: Schnitte aussuchen

Mit wachsendem Bauch ist die Auswahl der Schnitte nicht so groß. Die typischen Umstandsschnitte sind nicht mein Fall. In Wickeloptiken mag ich mich nicht (das Wickelkleid, das ich mir genäht habe, mutiert leider zur Schrankleiche) und die Shirts mit seitlichen Raffungen, wie man sie in jeder Umstandskollektion findet, sind nach der Schwangerschaft nicht mehr tragbar. Ach was, ich bin nicht wählerisch. Wer denkt denn sowas!

Meine Wahl fiel daher auf weit geschnittene Teile, die locker über den Bauch fallen können, wie die Basicshirts mit V-Ausschnitt oder das Rüschenshirt, das ich bereits in grün genäht habe. Auch die Blusen sind weiter geschnitten. Die Wickelbluse hätte eventuell sogar Potential in der Stillzeit noch zu passen. Pullis nähe ich „cropped“ – also Kurzversion, sodass sie dem Bauch gar nicht erst in die Quere kommen. Aber natürlich werde ich etwas drunter tragen – ein Schelm, wer böses denkt.

Frei nach dem Motto „Zeigen, was man hat“, sind auch ein paar figurnahe Teile dabei: Das Longshirt und das Basickleid. Und wenn der Po zu ausladend wird, quasi als Gegenstück zum wachsenden Bauch, kann der Cardigan darüber getragen werden.

Capsule Wardrobe - Skizzen erstellen

Schritt 3: Farbe in die Garderobe planen

Nun kommt der spaßige Teil – das Colorieren. Ich habe einen ganzen Tag damit verbracht. Ich könnte mich so darin verlieren und musste mich wirklich beherrschen. Sonst hättte ich für die Garderobe wohl bis zum nächsten Frühjahr gebraucht. Hier ist mein Ergebnis mit ein paar Outfitideen.

Capsule Wardrobe - Colorieren

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Capsule Wardrobe für Schwangere – Outfitbeispiele

 

So, ihr Lieben, ich muss jetzt den Computer ausschalten – ich habe eine ganze Menge zu nähen, bis meine Capsule Wardrobe für Schwangere fertig ist.  Welche Stoffe ich verwende und welche Schnitte sich hinter den Skizzen verbergen, werde ich euch dann nach und nach zeigen. Ich freue mich schon auf die neue Saison mit Sonne auf dem Babybauch. In der Zwischenzeit könnt ihr euch meinen Blogpost über die Grundsätze einer Capsule Wardrobe durchlesen, wenn ihr auch solch ein Projekt starten möchtet.

 

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