Nähzubehör für Nähanfänger Top 5

Wer anfängt zu nähen, steht oft vor der großen Frage: „Was brauche ich eigentlich?!“ Eine Nähmaschine. Das ist klar. Nadeln und Stoff ist auch noch leicht herzuleiten. Doch was noch? Diese Frage möchte ich heute kurz beantworten und euch meine Top 5 für Nähzubehör für Nähanfänger vorstellen.

Top 5 Nähzubehör für Nähanfänger.

Viel benötigst Du zu Beginn nicht – diese 5 Basics reichen:

Die Schere:

Nähzubehör für Nähanfänger - die Schere

Nichts wirst Du so of in der Hand halten, wie die Schere. Gut, je nach Projekt, macht eventuell der Nahttrenner das Rennen, aber gehen wir erst einmal vom Optimalfall aus. Das erste Mal wirst Du zur Schere greifen, wenn Du Deinen Stoff zuschneidest. Hierzu verwendest Du am besten eine große Stoffschere. Die Klinge der Stoffschere ist meist etwas abgewinkelt, damit sie beim Schneiden auf dem Tisch aufliegt und den Stoff möglichst wenig anhebt. So verrutschen die Stofflagen weniger und der Schnitt wird gerade.

Es gibt unterschiedlich starke Scheren für unterschiedlich dicke Stoffe. Bei einigen Scheren kann man sogar mit Hilfe einer Schraube den Klingendruck auf den Stoff abstimmen. Solche Scheren sind für den Anfang aber nicht nötig. Eine Standardgröße reicht. Wichtig ist nur, dass Du die Schere wirklich nur für Stoff verwendest. Das Schneiden von Papier macht die Schere stumpf und lässt sie nicht mehr so leicht durch den Stoff gleiten.

Schneiderkreide:

Nähzubehör für Nähanfänger - das Kreiderad

Um Deinen Schnitt auf den Stoff zu übertragen, kannst Du es Dir leicht machen und auf einen Kugelschreiber oder einen Bleistift zurückgreifen. Nachteil hierbei: Der Bleistift schreibt nicht auf jedem Stoff und gerade bei dehnbaren Stoffen verzieht sich der Stoff durch den Druck. Der Kugelschreiber bleibt dauerhaft auf dem Stoff und lässt sich nicht entfernen. Fehler darfst Du also nicht machen und im schlimmsten Fall, gerade beim Anzeichnen von Abnähern oder Ähnlichem, sieht man die Linie noch auf dem fertigen Kleidungsstück.

Nähzubehör für Nähanfänger - das Kreiderad

Ich gebe zu, zu meinen Nähanfängen habe ich einen ganz weichen Bleistift verwendet. Gerade, weil ich mit der richtigen Schneiderkreide nicht zurecht gekommen bin. Aber ganz ehrlich: Die Anschaffung eines Kreiderädchens lohnt sich! Linien können leicht korrigiert werden, es lässt sich leicht auf den Stoff auftragen, und es hinterlässt keine Spuren, wo es nicht soll.

Maßband:

Nähzubehör für Nähanfänger - das Maßband

Am besten trägst Du es beim Nähen direkt um den Hals. Das Maßband. Erst zum Ausmessen des eigenen Körpers, dann vielleicht zum Nachmessen des Schnittmusters, zum Anzeichnen der Nahtzugabe und zum Abmessen der Saumumschläge… Investiere ruhig ein paar Cent mehr in ein Maßband. Denn ja, auch hier gibt es Qualitätsunterschiede. Einige Maßbänder sind aus so minderwertigem Material, dass sie sich beim leichtesten Zug wellen und 1 cm so ganz schnell zu 1,2 cm werden. Sehr ärgerlich, wenn man den Unterschied auf einen ganzen Schnitt hochrechnet.

Es gibt Maßbänder, die sich von selber aufrollen, und solche, die manuell gerollt werden müssen. Wobei sich hier die Geister scheiden, ob Maßbänder überhaupt gerollt aufbewahrt werden sollten… Aber das gehört wohl in die Sparte: Glaubensfrage.

Stecknadeln:

Nähzubehör für Nähanfänger - Die Stecknadeln

Um Deine Schnittteile aneinander zu heften, Nahtenden zu kennzeichnen oder Saumumschläge zu fixieren, für all das brauchst Du Stecknadeln. Es gibt mittlerweile zwar diese wunderbaren Klammern, doch vielseitiger ist und bleibt die Stecknadel. Spätestens beim Säumen oder beim Stecken von Abnähern ist die Stecknadel das praktischere Werkzeug. Was nicht heißt, dass die Klammern nicht auf Vorteile hätten (dazu schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr), doch in jede Grundausstattung, und darum für mich auch in jedes Starterpaket mit Nähzubehör für Nähanfänger, gehörten Stecknadeln. Wundere Dich nicht, wenn Du vor einer riesigen Auswahl an Stecknadeln stehst. Jede ist super für eine andere Feinheit (auch dazu später mehr). Greif einfach zu. Hier kannst Du nicht viel verkehrt machen. Grundsätzlich gilt: Hauptsache spitz und nicht zu dick, damit auch feine Stoffe nicht beschädigt werden.

Nahttrenner:

Nähzubehör für Nähanfänger - Der Nahttrenner

Ja, er kommt extra zum Schluss. Denn wer mag schon Nähte auftrennen. Mit dem richtigen Nahttrennner ist es jedoch nur noch halb so schlimm. Auch hier kann ich nur wieder sagen: Greife nicht zum günstigsten Modell. Der Nahttrenner besteht aus einem sehr scharfen Messerchen, das sich zwischen den beiden Fingern befindet. Und wenn dieses Messerchen nicht scharf genug ist, zerstörst Du mit dem Auftrennen mehr, als Du rettest, brauchst mehr Zeit für unleidige Arbeit und ärgerst Dich am Ende nur noch mehr. Übrigens, kann man mit einem Nahttrenner nicht nur Nähte auftrennen, sondern auch Knopflöcher aufschneiden. Das geht viel leichter, als mit der Schere.

Qualität statt Quantität gilt auch bei Nähzubehör

Das sind sie schon. Die 5 Dinge, die in ein Starter-Kit mit Nähzubehör für Nähanfänger gehören. Mehr brauchst Du zu Beginn Deiner Nähkarriere nicht. Investiere lieber ein bisschen mehr in diese 5 Basics, als direkt ganz viel zu kaufen, was Du vielleicht gar nicht benötigst. Dafür hast Du an Deinen Helfern mehr Freude und kannst Dein Nähzubehör noch aufstocken.

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