Ich liebe Kalender, Organizer und Listen. Vom Schülerkalender bis hin zu Filofax habe ich alles ausprobiert. Doch gerade in den letzten Jahren habe ich immer wieder einen neuen Timer angefangen, aber letztlich doch keinen davon ein ganzes Jahr verwendet, weil er nicht zu mir gepasst hat. Blog, Job und Familie sprengen so ziemlich jedes System. Das Bullet Journal verwende ich nun seit 3 Monaten und bin immer noch begeistert. Weil es das flexibelste Ordnungssystem ist, das ich kenne. Außerdem ist es ein toller Ausgleich zur digitalen Welt, in der ich mich den ganzen Tag bewege.

Was brauchst Du für ein Bullet Journal?

Wie Du siehst, benötigst Du eigentlich nur einen Stift und ein Buch. Aber das Bullet Journal lässt sich auch wunderbar verschönern und verzieren. Mit Masking Tape, schönen Büroklammern, Aufklebern, bunten Stiften…

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Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal ist eine Mischung zwischen Terminplaner, To-Do Liste und Tagebuch. Du kannst es eigentlich mit allem füllen, was Dir wichtig ist. Und das Beste daran, es wächst mit Dir. Denn Du kannst es immer wieder Deinen Bedürfnissen anpassen. Dieses Video erklärt das System des Bullet Journal ganz toll in ein paar Minuten:

Einblick in mein Bullet Journal

Der Index und die Legende

Wie es sich für ein Anständiges Bullet Journal gehört, ist auch in meinem an erster Stelle das Index zu finden. Alles, was ich notiere, wird mit Seitenzahl versehen und hier aufgeführt, damit ich immer einen Überblick behalte.

Daneben habe ich mir meine Legende eingeklebt. Das sind die Bedeutungen der Symbole, mit denen ich meine Aufgaben und Termine versehe.

Die Jahres bzw. Halbjahresübersicht

Auf der folgenden Seite gibt es eine Übersicht über ein Halbjahr. Hier notiere ich feste Termine, Projekte oder Vorhaben, die ich in den jeweiligen Monaten plane. Denn das Journal ist ja nicht von vorne herein so weit im Voraus geschrieben. Wenn ich also einen Termin jetzt im September für Oktober bekomme, notiere ich ihn hier und trage ihn im Oktober in meine Monatsübersicht ein.

Die Monatsübersicht

Die Monatsübersicht beinhaltet eine Liste der Tage, des jeweiligen Monats mit Wochentag. Hier übertrage ich die anstehenden Termine aus der Jahresübersicht, wenn ich einen neuen Monat beginne. Im Laufe des Monats notiere ich hier die Termine, für die noch keine Wochenübersicht existiert.

Die Wochenübersicht

Das ich für mich eigentlich der interessanteste Teil, denn hier kann so individuell gestaltet werden, wie Du es brauchst. Ich für meinen Teil habe auf der linken Seite die Wochenübersicht mit Tagen und anstehenden Terminen. Feste Deadlines und To-Dos mit fixem Datum finden hier auch Platz. Auf der rechten Seite habe ich mir oben eine kleine Monatsübersicht notiert, damit ich einen Überblick behalte. Daneben ein kleines Feld für Rezepte, die ich im Laufe der Woche kochen möchte. Darunter finden alle To-Dos und Notizen der aktuellen Woche Platz die ich erledigen möchte. Diese habe ich unterteilt in private Aufgaben und Aufgaben, die den Blog betreffen.

Zusätzliche Listen und Projektseiten

Neben den oben beschriebenen Seiten, die typisch für einen Kalender sind, habe ich zusätzliche Seiten eingefügt, mit Projekten und Aufgaben, die ich gerne im Auge behalten möchte. Einige davon möchte ich euch zeigen:

Der Urlaubsplaner

Wir, als Patchwork-Familie haben so einiges an Urlauben zu planen. Wer übernimmt wann die Ferienbetreuung, wer hat an welchem Wochenende frei und wer fährt wann mit wem in den Urlaub. Das alles halte ich in meinem Urlaubsplaner fest.

Meine Blogprojekte

Vergangene Woche habe ich viel über Double Gauze berichtet. Das habe ich natürlich nicht spontan gemacht, sondern mir vorher überlegt, wann ich was plane und wo veröffentlichen möchte und es hier notiert.

Der Blogkalender

Um eine Übersicht zu behalten, wann welcher Blogpost ansteht oder welches Ebook veröffentlicht wird, habe ich jeden Monat einen Blogplaner. Mit Post-It Schnipseln klebe ich die Blogtitel auf den jeweiligen Tag. So kann ich auch einfach noch etwas hin und her schieben, wenn das Leben meinen Plan durchkreuzt.

Noch mehr Inspiration?

Da es noch weit mehr Möglichkeiten gibt, wie man ein Bullet Journal führen kann, habe ich ein Pinterest-Board angelegt, das wächst und wächst. Hier findest Du noch viele Ideen und Tipps, rund um das Bullet Journal und auf Otto.at gibt es ein kleines Interview von anderen Bloggern und mir zu diesem Thema.

Ich hoffe ich konnte Dir das Bullet Journal etwas näher bringen. Falls noch Fragen offen sind, versuche ich sie gerne in den Kommentaren oder auf den andere Kanälen zu beantworten. Vielleicht schaffe ich es auch Dich in den nächsten Tagen einmal via Instagram oder Snapchat in mein Bullet Journal spinksen zu lassen.