Eines der wichtigsten Dinge für eine Hochzeit ist, neben dem Kleid natürlich – achja, und dem Mann-, die Einladung. Wie ihr schicke Einladungen macht, ohne das Budget zu sprengen ist ganz einfach.

Hochzeit_Einladung_7   Ja, ich finde, dass Einladungen zu den wichtigsten Punkten auf der To-Do-Liste gehören. Weil sie der erste Kontaktpunkt der Gäste mit eurer Hochzeit ist. Sie gibt einen kleinen Ausblick auf die Art eurer Feier, und repräsentiert euch und den Stil eurer Hochzeit. Darum habe ich mir auf Pinterest ein separates Board für Wedding-Papeterie erstellt.    Hochzeit_Einladung_5

Pocketfold für ein kleineres Hochzeitsbudget

Ich gebe zu, dass mich Pocketfold-Einladungen sofort in ihren Bann gezogen haben. Diese aufwändigen Umschläge mit dem Täschchen für die einzelnen Karten sehen hochwertig und edel aus. Nach intensiver Recherche habe ich die Pocketfoldvariante ganz schnell wieder aus meinem Kopf gestrichen, denn so viel Budget war für Einladungen nicht eingeplant. Wer gerne bastelt, findet im Internet schnell Bastelanleitungen für Pocketfoldumschläge. Das schont den Geldbeutel. Und wer zudem noch Besitzer eines Plotters ist, schont auch noch Hände und Schere. Doch bei der Menge an Einladungen, die ich hätte basteln müssen, war auch das keine Option.   Hochzeit_Einladung_1

Eigenes Layout ohne Ahnung von Druckdaten

Wovon ich aber nicht abrücken wollte, war das Gestalten der Karten selber in die Hand zu nehmen. Dazu gehört natürlich auch das Layout. Da ich leider wenig – mit Tendenz zu „0“ – Ahnung von Druckdaten und derartigen Dingen habe, folgte wieder eine lange Zeit der Internetrecherche über Farbräume, Druckdaten, Anschnittmarken usw. bis mein Kopf so voll war, dass ich ein kurzes Motivationstief bekam. Während dieser Zeit habe ich Seiten gefunden wie e.m.papers, die fertige Layouts für eure Hochzeitspapeterie anbieten. Sie müssen nur noch mit den persönlichen Angaben gefüllt und gedruckt werden. Ganz easy und stressfrei. Und obwohl es dort wirklich ganz tolle Designs gibt, hat mir immer irgendetwas nicht gefallen. Also blieb es beim Selbermachen.   Hochzeit_Einladung_3

Welches Papier? – Fühlen, fühlen, fühlen…

Nachdem ich das Layout soweit fertig hatte, musste die Entscheidung her, worauf gedruckt werden soll. Bei einigen Onlinedruckereien könnt ihr kostenlose Papierproben bestellen und euch, so wie ich, tagelang durch die Muster fühlen. Da ich mich auf die Folienprägung fixiert habe, kamen letztendlich nur noch eine Hand voll Varianten in Frage, sonst würde ich wahrscheinlich noch heute fühlen. Bei der Papierauswahl solltet ihr auch das Porto im Auge behalten. Denn je schwerer das Papier, desto höher kann das Porto ausfallen, wenn eure Einladung aus mehreren Karten besteht. Klingt zwar logisch, doch ich habe nicht daran gedacht. Mein Kopf war wohl zu viel mit goldener Folienprägung beschäftigt.   Hochzeit_Einladung_2

Der letzte Feinschliff

Als ich die gedruckten Karten endlich in den Händen hielt, war ich wirklich erleichtert. Es hat tatsächlich alles so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Um den Karten nun den letzten Feinschliff zu geben, habe ich farblich passende Konfetti-Herzen aus Seidenpapier gekauft, ein bisschen Glitzerkonfetti und Garn. Alles zusammen hat Platz in den Umschlägen von kuvertwelt.de gefunden, die uns diese freundlicher Weise zur Verfügung gestellt haben. Ganz lieben Dank dafür, sie passen farblich perfekt zu den Einladungen.   Hochzeit_Einladung_8   Auch, wenn es letztendlich keine Pocketfold-Karten geworden sind, muss ich zugeben, dass ich schwer verliebt in die Karten bin. Sie passen perfekt zu uns und seit sie an die Gäste verteilt wurden, bin ich total im #bridezilla-Modus angekommen und denke fast täglich an den großen Tag. Dabei war ich bisher noch total entspannt.