Wenn das Töchterchen damals aus Hosen rausgewachsen ist, konnte ich sie für den nächsten Minimenschen getrost in die „Wiedervorlage-Kiste“ werfen, denn die Hosen sahen aus wie neu. Als die Zeit reif war, kramte ich diese Hosen wieder heraus und der kleine Mann konnte sie auftragen. Natürlich nur, wenn kein Glitzer und Blingbling darauf war. Zwei Wochen später wurden die Stellen an den Knien immer heller und noch eine Wocher darauf konnte ich die Hosen flicken oder entsorgen. Ich komme kaum nach, was das Hosen kaufen angeht.

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Gut, dass die ganze Familie weiß, dass jedes ausgemistete Stückchen Stoff erst einmal an mir vorbei muss. Egal ob es Kleider sind, Jacken oder Bettwäsche. Das alles landet in einer großen Kiste. Darin lag auch eine Jeans meiner Tante. Die Hosenbeine habe ich an den Seitennähte aufgeschnitten. Die Schnitteile habe ich versucht möglichst gleich auf die beiden Hosenbeine zu legen, damit die vorhandene Waschung auf dem neuen Kleidungsstück gleichmäßig ist. Ausgeschnitten, genäht, Bündchen dran und fertig.

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Der kleine Mann trägt nun Schadstoffarme Secondhand-Jeans nach dem Schnitt Frida vom Milchmonster. Damit geht es ab zum Upcycling-Dienstag.

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