In regelmäßigen Abständen gibt es hier ein kleines Kaffeekränzchen, bei dem etwas aus dem Nähkästchen geplaudert wird. Ich möchte euch Nähblogs vorstellen, die mir besonders am Herzen liegen. Dabei ist es ganz egal, ob es Nähanfänger sind oder Bloggerinnen, die das Nähen gelernt haben. Ob bekannte oder unbekannte Blogs. Hauptsache es geht um Nadel und Faden.

Plauderei-Titel

Im hohen Norden lebt eine fröhliche, vor Energie sprühende Nina, die auf ihrem Blog „Hedi Näht“ über das schöne Städtchen Hamburg und ihr Label Hedi schreibt. Habt ihr auch kurz geschmunzelt? Müsste es nicht heißen: Nina Näht? Nein, denn Nina hat ihrem Blog den Namen gegeben, den ihr drittes Kind bekäme. Zwei süße Zwillingsmädchen hat sie nämlich schon. Und die haben das Glück, dass ihre Mutter vor gerade mal 2 Jahren  das Nähen durch einen Wochenendnähkurs für sich entdeckt hat. Seitdem tragen die beiden selbstdesignte Kleider nach den kunterbunten, schnell genähten und wunderbar fröhlichen Schnittmustern, die Nina für ihr Label Hedi entwirft.

Plauderei Blog Hedinäht

 

 

 

1. Wie lange nähst Du schon und wie bist Du darauf gekommen einen Blog zu schreiben?

Ich habe aus Spaß einen Wochenende-Nähkurs gemacht, da waren meine Zwillinge gerade 2,5 Jahre alt! Seit diesem Wochenende im November 2012 nähe ich wie wild. Ich habe damals innerhalb von kurzer Zeit bestimmt 100 Kleidungsstücke genäht und mir damit eigentlich alles selbst beigebracht. Ich hatte genug Mut, einfach drauf los zu nähen…Natürlich habe ich auch viele Fehler gemacht, aber nur durch die Übung habe ich es geschafft, dass mittlerweile meine genähten Sachen ganz passabel aussehen. Als ich im Netz nach Nähanleitungen und Tutorial schaute, da wurde ich auf Blogs aufmerksam. Vorher hatte ich damit überhaupt nichts zu tun! Ich wollte natürlich auch meine genähten Sachen präsentieren und bat einen befreundeten Grafiker mir ein Logo herzustellen. Mein drittes Kind sollte Hedi heißen – so kam es zu dem Namen!

2. Woher hast Du Deine erste Nähmaschine bekommen und mit welcher Maschine nähst Du heute?

Die habe ich mir als Weihnachtsgeschenk und Geburtstagsgeschenk von meinem Mann gewünscht. Ich nähe bis heute auf der Coverlock 3.0 von Pfaff, obwohl mir das Umbauen zur Coverlock keine große Freude bereitet. Eigentlich müsste ich mal auf eine kleinere Overlock umsteigen. Dann habe ich noch eine ganz preiswerte Singer, mit der ich eigentlich nur Kleinigkeiten nähe oder mal was appliziere. Bald möchte ich mal meinen Nähmaschinenpark etwas ändern. Eine kleinere Overlock und eine gute normale Nähmaschine wären mittlerweile schon nötig.

3. Auf welches genähte Unikat bist Du besonders stolz?

Ach, eigentlich gibt es kein Teil, worauf ich besonders stolz bin! Meistens gefallen mir alle meine genähten Sachen. Im Moment gefällt mir allerdings meine „Frau Alma“ sehr gut. Ich nähe ja eher Dinge, die an einem Tag zu schaffen sind und ratz-fatz von der Maschine gehen. Gerne würde ich aber mal eine Patchworkdecke nähen und ein damit ein Projekt angehen, das einige Zeit in Anspruch nimmt. Darauf wäre ich dann besonders stolz.

Plauderei Hedi

4. Was würdest Du gerne einmal nähen, traust Dich aber noch nicht ran?

Ich würde gerne mal ein aufwendiges Kleid nähen, mit Reißverschluss, Abnähern und allem was dazu gehört! Eine Art Etuikleid mit einem langem Reißverschluss hinten würde mir sehr gefallen. Na, ja mal sehen, ob ich so etwas mal zeitlich hinbekomme.

5. Welches Nähutensil möchtest Du nicht missen?

Meinen scharfen Rollschneider und das Lineal sind die Teile, die ich am meisten benutze. Beim Nähen selbst benutze ich eigentlich kaum „Helferlein“…

Vielen Dank für das nette Interview, Nina!