Hoodie. Ich kann euch nicht sagen warum, aber ich finde diese Bezeichnung zum totlachen. Huuuudiiiii. Mit weiiichem ddddd. Ich bin ja für das gute alte Wort: Kapuzenshirt. Zack, fertig. Ein solches habe ich für den besten Mann genäht. Ich finde es gar nicht so einfach einen passenden Herrenschnitt zu finden, darum habe ich einfach einen Damenschnitt umgemodelt.

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Dazu habe ich die Brustweite einer seiner Lieblingspullover ausgemessen und danach die entsprechende Größe in der Größentabelle des Schnittes gesucht. Die leichte Taillierung der  Vorder- und Rückenteile habe ich begradigt und die Länge auch entsprechend des Lieblingspullis abgeändert.

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Dann war ich mutig. Ich habe das Schnittmuster zerschnitten um den Schachbrett-Effekt zuzuschneiden. Das war dann schon nicht mehr so einfach, weil es ja nicht symmetrisch ist. Dann geht das ganze nämlich nicht wenn die Schnitteile im Bruch liegen. Und die Nahtzugaben müssen auch exakt berechnet sein, weil sonst die Schnitteile nicht zusammen passen… langer Rede kurzer Sinn: Der Mut hat sich geloht und die Nahtzugabe hatte glücklicherweise auch keinen Rechenfehler. Das Shirt gefällt und passt. Und wer hat den Originalschnitt erkannt? Genau, es war Kanga von Jolijou!

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Beim nächsten Mal werde ich allerdings mal versuchen die Kragennaht zu verdecken. Das stört mich doch ein wenig.

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Damit ist das hier auch gleich mein allererster Beitrag zur „Made4Boys“-Sammlung von Sabine. DANKE für die tolle Idee!