Endlich wollte ich eine Bluse nähen. Der Blusen-Sew-Along von Elke kam da gerade recht um mich an mein Erstlingswerk in Sachen Blüschen zu trauen, doch der Weg war steinig. Mit über 2 Monaten Verspätung ist sie nun doch noch fertig geworden.

Hürden, Männlein und Blicke von Blusen

Ein Projekt voller Premieren. Die erste Bluse, der erste englische Schnitt, das erste Mal mit Viskose gearbietet (nein, eigentlich das zweite Mal, aber vom ersten wollen wir gar nicht erst reden). Lauter Dinge, die in Summe dazu beigetragen haben, dass die Bluse und ich zwischenzeitig gar nicht gut aufeinander zu sprechen waren. Die ganze Odyssee kannst Du auch in meinem letzten Post zur Bluse nachlesen. Doch in den letzten Tagen hatte ich genug. Genug von den verächtlichen Blicken, die mir die Blusenteile immerzu zugeworfen haben. Ja, eine Bluse KANN gucken! Genug von dem kleinen Männlein auf der Schulter, dass mir permanent ins Ohr posaunte, dass das ja klar sei, dass das Projekt irgendwann unfertig in der Tonne landen würde.

Mein Sieg gegen die Bluse

Mein Beschluss: Ich werde diese Bluse nähen. Bis zum bitteren Ende. Dann kann ich sie immernoch in die Tonne befördern. Ich setzte mich an die Nähmaschine und befasste mich weiter mit zu viel Oberweite, beulenden Rückenteilen, Knopflöchern und Google Translator. Was für ein Glück, dass ich mich dazu gezwungen habe. Denn jetzt bin ich wirklich happy mit dem guten Stück. Dass ich es zu ende genäht habe, liegt sicherlich auch an der tollen Beschreibung zur Maßanpassung auf der Seite von In-House Patterns.

Wir zwei werden wohl doch noch richtig gute Freunde. Aber bevor ich mich erneut in solch ein Abenteuer begebe, werde ich gaaanz genau lesen, wie die Passform des Schnittes gedacht ist. Ich Anfänger…

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